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Gäste über uns
Allgemein
Briefe
Interview mit Felicitas Zehetner (Obfrau MAS Alzheimerhilfe)
Mit der Erfahrung aus 17 Jahren Praxis




Das sagen die Gäste über uns:


Ich danke für das „Ruhegefühl“, das in unserer Partnerschaft durch das professionelle Training und den liebevollen Umgang aller Beteiligten, eingekehrt ist! (Herr H.)

Danke für die persönliche Zuwendung – somit wurde dieser Urlaub zu einem Wohlfühlaufenthalt für uns beide! (Frau H.)

Wir genossen dieses Gefühl in einer Großfamilie zu sein, in der man sich rundum wohlfühlt und konnten gestärkt für die weitere Zeit Abschied nehmen!
(Frau D.)

Wir bedanken uns herzlichst bei den Betreuern von MAS, deren Bemühungen um meinen Partner Anerkennung wert ist! (Familie A.)

Die allgemeine gute Laune und Liebenswürdigkeit gibt uns unendlich viel Kraft.

Wir sind zum dritten Mal dabei und kommen wieder – das sagt alles!
(Frau H.)

 

 

 

Allgemein

„Ich konnte beim Tourismustag der Österreich Werbung im Mai 2016 in St.Johann/Pongau das Projekt „Alzheimerurlaub“ der MAS Alzheimerhilfe kennenlernen und bin begeistert! Es ist wirklich sehr schön zu sehen, mit welchem Engagement dieses sozial & gesellschaftlich enorm relevante Thema professionell umgesetzt wird. Ich wünsche dem Team weiterhin viel Erfolg und Kraft für die Zukunft!“

Beste Grüße nach Bad Ischl
Mag. Florian Größwang
Leiter Markt- und Markenmanagement und strategische Kooperationen
Salzburger Land Tourismus

 

 

 

 

Briefe

Ein sehr netter Brief von Frau W. an Ihre Versicherung ist hier zu lesen

 

 

„Mittlerweile gibt es einige Anbieter, die Alzheimerurlaub anbieten. Aber wir von der MAS Alzheimerhilfe, sind besonders stolz, dass wir bereits im Jahr 2000 das Bad Ischler-Konzept TUF entwickelt haben. Wir haben viel Arbeit und Engagement in diese Entwicklung gesteckt, um diese Auszeit für Menschen mit Demenz und deren Angehörige auf deren Bedürfnisse maßzuschneidern. Nach 17 Jahren können wir sagen, dass diese spezielle Form der Entlastung und Erholung sich etabliert hat. Mehr als 400 Paare und 12 EinzelteilnehmerInnen bestätigen unsere Arbeit.“

 

 

 

 

Interview zum TUF mit Felicitas Zehetner

Wann und wo wurde der erste Therapie-und Förderaufenthalt absolviert?
Der erste TUF wurde im Frühjahr 2000 in Bad Ischl, im Gasthof Hubertushof absolviert. Damals waren 10 Paare aus Österreich und Deutschland beteiligt.

Erinnern Sie sich noch, wie das damals war?
Abenteuerlich! Denn wir wussten auch nicht genau, so wie der Hotelier, wie der Therapie und Förderaufenthalt (TUF) in einem Hotel zu integrieren sein wird. Da wir die Paare ja nicht persönlich kannten - sondern nur durch telefonische Vorgespräche - war es ein Risiko. MAS hat sich sehr gut mit den MitarbeiterInnen vorbereitet, auch einen strukturierten Tagesablauf erstellt, sowie ein Rahmenprogramm für die pflegenden Angehörigen mit Tag- und Nachtdiensten geplant. Eine große Hilfe war die Bereitschaft der Hotelbesitzer, die speziellen Bedürfnisse der Gäste nach ihren Möglichkeiten zu erfüllen. Die Verantwortlichen, für das neu von MAS Alzheimerhilfe ins Leben gerufene Entlastungsangebot der betroffenen Familien, waren fast rund um die Uhr im Einsatz um den Ablauf in ruhiger Atmosphäre zu gewährleisten. Mit Freude haben wir festgestellt, dass das neue Konzept sehr gelungen ist und bei den Familien großen Anklang gefunden hat. Heute - nach 17 Jahren - haben wir sehr große Erfahrung und sind zudem hochprofessionell aufgestellt. Das macht es natürlich viel, viel leichter.

Was war der Hintergrund für die Entwicklung dieses Konzeptes?
Zum einen die eigene Betroffenheit und Überforderung durch die Begleitung und Pflege. Schließlich war das zu einer Zeit (Anmerkung: vor 30 Jahren!), wo Demenz/Alzheimer in unserer Gesellschaft aber auch in der Ärzteschaft noch kein Thema war. Zum anderen die Sehnsucht nach der zeitweisen Abgabe der Verantwortung: sie in professionelle Hände zu legen, um selbst die eigenen Grundbedürfnisse - wie etwa Schlaf usw. - zu erfüllen.

Können Sie uns die Besonderheit dieses TUF-Konzeptes beschreiben?
Die Besonderheit ist, dass dieses Angebot für Paare einmalig ist, da die Bezugsperson bei Bedarf (z.B. Unruhe oder Suche nach PartnerInnen) anwesend sein kann. Außerdem wird so ein Vertrauen aufgebaut. Dadurch ist es möglich tagsüber den betroffenen Klienten, durch unsere speziell ausgebildeten MAS TrainerInnen in der Gruppe, nach den jeweiligen vorhandenen Fähigkeiten, zu beschäftigen. Während dieser Zeit kann sich der begleitende Angehörige seine vergessenen Bedürfnisse, die durch die lange Pflege fast nicht mehr gespürt werden, wieder entdecken und sie hier erfüllen, wie z.B. einkaufen oder auch nur schlafen. In geführten Gesprächsrunden und in geschützter Atmosphäre werden die vielseitigen Erfahrungen ausgetauscht. Auf freiwilliger Basis werden informative Vorträge über die Erkrankung und den Verlauf angeboten. Somit bekommen die pflegenden Angehörigen ein Werkzeug für zu Hause, das durch mehr Wissen eine angstfreie Pflege zu Hause ermöglicht werden kann. Auch entstehen Freundschaften über den TUF hinaus, vielfach auch durch telefonische Gespräche und der Planung der gemeinsamen Buchung für einen der nächsten TUFs.
Gemeinsame Urlaube der Paare sind durch die Krankheit unmöglich geworden, dieses Angebot gibt den betroffenen Familien die Möglichkeit durch bestimmte Voraussetzungen, wieder einen gemeinsamen Urlaub zu erleben und sich später daran erinnern zu können ist für viele Paare eine neu empfundene Lebensqualität. Diese neue Energie ist für alle, auch Außenstehende, förmlich zu spüren.

Können Sie sich an ein paar besondere Momente, Geschichten erinnern?
Ein Klient am Ankunftstag, mit Rollwagen und durch zwei Helferinnen gestützt, konnte er nur mühsam vom Rollstuhl auf einen Sessel mobilisiert werden, kam mir am dritten Tage den Stock schwingend alleine den Gang zum Dienstzimmer entgegen. Mein Herz blieb fast stehen! Die Überbetreuung zuhause machte ihn total unselbstständig.

Am Morgen, als ich ins Dienstzimmer ging, kam eine Klientin mir entgegen, ich grüßte sie mit Namen, wie jeden Tag. Sie blieb stehen, sah mich an und fragt mich, warum ich denn so traurig wäre. Was meiner momentanen Situation wirklich entsprach. Dieses Beispiel beweist, dass, wenn der Intellekt schwächer wird, sich die anderen Sinne schärfen. Eine Lehre daraus, Menschen mit Demenz auch mit ihren eingeschränkten Fähigkeiten ernst zu nehmen!

Eine Angehörige, kam nach zwei Stunden einkaufen, mit Tränen in den Augen vor lauter Freude zurück: Ich wusste gar nicht mehr, wie schön es ist, einfach Zeit zu haben, um nur in Büchern stöbern zu können.“

Was sagen Sie macht den TUF so besonders?
Der TUF ist etwas Besonderes, da er den begleitenden Angehörigen eine Entlastung anbietet ohne auf die Uhr sehen zu müssen mit dem Wissen, dass ihr Partner/Partnerin bei den MAS Trainerinnen gut aufgehoben ist. Das Angebot dieses Urlaubs ist wie in jeden andern 4 Sterne Hotel für sie zu nützen (inkl. Spa-Bereich, Massagen, Sauna,usw.). Ein gemeinsamer Ausflug, mit verschiedenen Zielen in unserer schönen Gegend ist Standardangebot. Ebenso kann der Angehörige, der zu Hause durch die Betreuung rund um die Uhr keine Zeit hat, für sich einen Arzt aufzusuchen. Hier kommt 4 Mal in der Woche ein Arzt ins Haus und der Angehörige hat die Möglichkeit in Ruhe seine Beschwerden mit dem Arzt zu besprechen. Darüber hinaus werden pro Woche 2 Massagen angeboten. Zu Beginn ist ein Begrüßung Cocktail mit genaueren Informationen über den Ablauf des Therapieaufenthaltes und des Hauses am Programm.
Nach dem 14-tägigen Aufenthalt verabschieden wir uns von unseren Paaren mit einem musikalisch begleiteten Abend mit Rückblicken über die vergangenen 14 Tage.
Wir sehen es aber auch an der Akzeptanz: Denn dieser Urlaub wird seit 17 Jahren angeboten und ist derzeit mit 4 Turnussen im Jahr immer ausgebucht! Und die Nachfrage ist sogar im Steigen!

Was sagen Sie den Menschen, die sagen, dass er teuer ist?
Wir haben gute Argumente. Denn alles was hier aufgezählt wird, ist in dem Preis inkludiert.
Alle Angebote wie:

  • Ganztägige Betreuung und Beschäftigung der Klienten mit speziell ausgebildeten MAS Trainerinnen
  • Sämtliche Angebote für die pflegenden Angehörige (z.B. Vorträge, Massagen, Arztbesuche)
  • Gemeinsamer Ausflug mit Bussen
  • Tag- und Nachtbereitschaftsdienst durch Diplomkrankenschwestern
  • Psychologische Gespräche und Gespräche mit Sozialarbeitern
  • Sämtliche gemeinsame Rahmenprogramme sind mit dem Preis für 14 Tage abgegolten.
    Für die Gäste sind nur die Getränke extra zu begleichen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Dass für mehr betroffene Familien, dieses Entlastungsangebot möglich sein soll.
D.h., dass die Verantwortlichen der Politik sich dieser Thematik stellen müssen und zwar mit geeigneten Rahmbedingungen und finanzieller Unterstützung der betroffenen Familien.
Derzeit müssen Familien für ihre Rechte einer Unterstützung bei Krankenkassen und Pensionsversicherungen ansuchen, in der Hoffnung einen Zuschuss zu bekommen.
Die MAS Alzheimerhilfe wünscht sich, dass den betroffenen Familien ein Erholungsaufenthalt ermöglicht wird, der gleichgestellt ist mit einer Kinderreha oder onkologischen Reha, wo die Rahmenbedingungen (Umgebung und Personal) den Bedürfnissen der Menschen, in diesem Fall mit Demenz, gerecht werden.

 

 

Mit der Erfahrung aus 17 Jahren Praxis

"Hier finde ich Zeit für mich und weiß meine Frau gleichzeitig sehr gut betreut“, sagt Hans Renalter, der extra aus Deutschland angereist kommt, um am Therapie-und Förderaufenthalt der MAS Alzheimerhilfe teilzunehmen. „Es ist bereits unser 20. Mal und der nächste Termin ist bereits schon wieder fix gebucht“, weiß er die Vorteile zu schätzen."


 

 


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